Werner Kroener

ECHO TIME CODES

im Rheinischen Landesmuseum Trier
20. Juni 2020 bis 14. März 2021



WERNER KROENER IM RHEINISCHEN LANDESMUSEUM TRIER

ECHO ist die dritte Ausstellung des Werkzyklus TIME CODES. Als Beitrag zur Visual History ist das Projekt TIME CODES die Methode, Bilder der Geschichte mit Bildern der Malerei zu erklären.

KOBLENZ 2015, MÜNCHEN 2017, TRIER 2020:

Die Macht der Bilder in Zeiten der Bilderflut, des Iconic Turn, die suggestive Kraft und intensive Wirkung der Bildsprache wird in der Konfrontation von aktueller Malerei mit Presse-Bildern der Gegenwart im Mittelrhein Museum Koblenz 2015, mit Skulpturen der Geschichte im Antikenmuseum Glyptothek in München 2017 und im Rheinischen Landesmuseum Trier 2020/2021 demonstriert. TIME CODES ECHO ist eine visuelle Nacherzählung oder visuelles Reenactment: Revitalisierung, Emotionalisierung oder Renaissance.

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Essay „Digitale Erinnerung & anonyme Leidenschaft“. Antike Skulpturen und digitale Malerei im Kontext zum Werk „Ursprung und Gegenwart“ des Kulturphilosophen Jean Gebser
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Die neuen Werkserien von Werner Kroener seit 2015

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TIME CODES I in Mittelrhein Museum Koblenz 2015

TIME CODES I – Die Macht der Bilder

Ausstellung im Mittelrhein Museum
Koblenz 2015

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TIME CODES MALEREI

TIME CODES – Die Macht der Schönheit

Ausstellung in der Glyptothek
München 2016

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Die neuen Werkserien von Werner Kroener seit 2015

TIME CODES ECHO – Die Aura der Antike

Ausstellung im Rheinischen Landesmuseum
Trier 2020

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Artemis Braghi

ECHO und AURA im Titel der Ausstellung: Echo meint Erinnerungen und Assoziationen im Bildgedächtnis des Betrachters, die sich auf Eindrücke des modernen Zeitgeists und Lifstyle beziehen. Aura bedeutet die besondere faszinierende Ausstrahlung von Bildern, die nicht mit rationaler Intelligenz und Wissen, sondern mit Intuition und Emotion verstanden werden kann.

Inszenierung, Szenographie und Stilmittel bilden einen medialen Mix aus Bildern, Skulpturen, Filmen und Musik. Es soll ein Gesamtkunstwerk entstehen aus digitaler Malerei-Technik, selbstleuchtender LED Bildpräsentation, mit eigenen Musik-Kompositionen für alle 7 Themen-Räume (über QR-Code mit Smartphone und Kopfhörern als 3D Klangraum-Erlebnis zu hören). Besonderes Licht, transparente Textilbanner, Spiegelungen, Video-Projektionen und performative Elemente wie Bilder auf dem Boden bewirken eine Bühnenwirkung mit Atmosphären und Stimmungen.

Social Media für junge Zielgruppen: die Webseite, Facebook und auch Instagram begleiten die Ausstellung, Auf Instagram erscheint sophisticated, witzig und frivol eine Wiederkehr der ausgestellten Werke in Formen des Comic und der Graphic Novel: eine Kooperation mit der jungen Künstlerin Judith Grill.


Konzept



Der mediale Parcours als Erlebnis-Spaziergang führt durch 7 Räume mit 7 zentralen Themen des antiken Denkens, die relevant für unseren modernen Zeitgeist erscheinen.

Die Themen sind:

  • Die antike Ironie, Dialog mit einer Göttin im Prolog, (1. Raum)
  • Die antike Nacktheit und Körperbewusstsein in Antike Körper (2. Raum)
  • Krieg und Frieden, Olymp und Troja (3. Raum)
  • Sport und Glamour in Antike Pixelwelten (4. Raum)
  • Magie und Unterbewusstsein in Märchenhafte Antike (5. Raum)
  • Gesicht und Maske in Gesichter einer Stadt (6. Raum)
  • Venus und Egokult in Ideale Schönheiten (7. Raum)

Übersicht der Ausstellung


Gesamtplan

RAUM 1
1 Dialog mit einer Göttin, Videofilm / digitale Malerei 2019
2 Charme und Spott des Satyr, Installation mit Foto auf Textilbanner, digitale Malerei 2019
2 Kopf eines Satyrs
3 Archaisches Lächeln, Installation mit Foto auf Textilbanner, digitale Malerei 2019
3 Kopf eines Satyrs

RAUM 2
4 Rauschgott und Digitalisierung, Installation mit Foto auf Textilbanner, digitale Malerei 2019
4 Knabe mit Mäntelchen
5 Du musst dein Leben ändern (Hommage an Peter Sloterdijk), Installation mit Foto auf Textilbanner, digitale Malerei 2019
5 Statue des Gottes Bacchus
6 Balance und Emotion digitale Malerei 2019
6 Torso eines „Diadumenos“, sich eine Siegerbinde umlegenden Mannes
7 Schönheit und Tod, digitale Malerei 2015
7 Tod des Ilioneus, Sohn der Niobe
8 Körperscanner für eine Figur in dynamischer Ruhe, digitale Malerei, 2014
8 So genannter Apoll von Tenea
9 Makellose Lustgier, digitale Malerei, 2014
9 Angelehnter Satyr
11 Der Körper in Stücken (nach dem Gedicht “Archaischer Torso Apollos“ von R. M. Rilke an Rodin)∗ Installation mit Foto auf Textilbanner, digitale Malerei, 2019
11 Statue eines Athleten
12 Fragment einer Sprache der Liebe (Hommage an Roland Barthes) Installation mit Foto auf Textilbanner, digitale Malerei, 2019
12 Statuette der Göttin Venus
13 Torso als Rätsel (aus Werkzyklus Torso von Belvedere 2020), Öl/Lwd.
14 Torso als Symbol (aus dem Werkzyklus „Torso von Belvedere“) 140 x 115cm, Öl /Lwd., 2020
Stele: im Plan rechts Homo Deus / Orpheus, verformter Karton an Stahlsäule 2001
Stele: im Plan links Homo Deus / Euridyke, verformter Karton an Stahlsäule 2001

RAUM 3
18 Faszination des Krieges, digitale Malerei, 2014, Mittelteil des West-Giebels des Tempels von Ägina, Triptychon Trojanischer Krieg und Element Feuer, 3-teilige Installation mit digitaler Malerei und Video

18 Göttin Athena mit zwei Kriegern
19 / 20 Sterbende Krieger Ost-Giebel des Tempels von Ägina I, II, digitale Malerei, 2014
19 Sterbender Krieger im Kampf um Troja
20 Sterbender Krieger im Kampf um Troja
21 Kunstfigur I Apoll, digitale Malerei, 2019
21 Statuette des Gottes Merkur
22 Kunstfigur II Merkur, digitale Malerei, 2019
22 Statue des Gottes Apollo
Triptychon „Olymp“ und Element „Luft“, Installation mit Video und zwei Bildern 2019
23 Monumentale Performance für Kampf, Sieg und Untergang I, digitale Malerei, 2019
23 Relief eines Ehrenbogens mit Kampfszenen
24 Monumentale Performance für Kampf, Sieg und Untergang II, digitale Malerei, 2019
24 Relief mit mythologischer Kampfszene, Kalkstein, 2. Jh.
25 Tod eines Kindes, digitale Malerei, 2014
25 Sterbender Sohn der Niobe

RAUM 4
26 Spiel und Tod, 3-teilige Installation mit digitaler Malerei und Skulpturen, 1999/2019 Stelen re: Tod I, Karton auf Stahlsäule (aus dem Lidice Zyklus 1999), li: Tod II, Karton auf Stahlsäule (aus dem Lidice Zyklus 1999)
26 Mosaik mit Faustkämpfern
27 Sport und Glamour, 4-teilige Installation mit digitaler Malerei, Filmen und Skulptur, 2019/2020 re und li auf Monitoren: Morphing-Video von digitalen Bildern zu den Pferden im Trierer Polydus Mosaik, (Videofilmer Jürgen Schnier, Komponist Hanjo Gäbler) Skulptur: Erscheinung und Vorstellung, Kopfskelett eines Pferdes auf Stahlsockel, 2020,
Bodenbild: Stürzende Figur zwischen Mosaik und Pixel, digitale Collage: Foto, analoge und digitale Malerei, Ornament-Zitate des Trierer Medusa-Mosaik und des Trierer Musen-Mosaik, 2019/2020
27 Mosaik mit Wagenlenker und Pferdegespann

RAUM 5
28 Unruhige Träume des Satyrs, digitale Malerei, 2014

28 Jüngling als Satyr, so genannter Barberinischer Faun
29 Magie des versteinernden Blicks (nach einem Gedicht von C.F. Meyer „Die sterbende Meduse„), digitale Malerei, 2014
29 Kopf der Medusa

RAUM 6
30 bis 42 Werkzyklus Trierer Römerköpfe, Installation: Doppelbilder mit Malerei, Foto und Spiegelung Titel nach Nr... Öl/Lwd. 80 x 80cm, 2020
19 Bildnis eines Lehrers von einem Grabdenkmal, so genanntes Schulrelief
12 Bildnis eines Mannes von einem Grabdenkmal, so genanntes Circusdenkmal
14 Herme mit Bildnis des Sokrates, griechischer Philosoph 469-399 v. Chr.
13 Statuette der Venus
4 Porträt eines Mannes
7 Bildnis einer jungen Frau
18 Bildnis eines Schülers von einem Grabdenkmal, so genanntes Schulrelief
10 Kopf eines Athleten mit Binde
11 Kopf des Weingottes Bacchus als Kind
6 Porträt eines Mannes
9 Kopf eines Prinzen der Kaiserfamilie
17 Kopf eines Mannes von einem Ehrenbogen
5 Kopf des Weingottes Bacchus

RAUM 7
Triptychon Venus und Element Wasser, 3-teilige Installation mit Video und zwei Bildern
43 Venus die Treppe herabsteigend, Installation mit Foto auf Textilbanner, digitale Malerei 2019
43 Statuette der Venus
44 Digitale Schönheit, Installation mit Foto auf Textilbanner, digitale Malerei 2019
44 Statue der Aphrodite von Knidos
45 Narzissmus, digitale Malerei 2019
45 Torso einer Amazone
46 Jägerin als Kindfrau, digitale Malerei 2015
46 Statue der Göttin Diana
10 Illusion und Wahn, digitale Malerei, 2015
10 Statue des Prinzen Domitian als Sonnengott (römischer Kaiser 81-96 n. Chr.)


Medien


Musik

ECHO – Musik

Acht eigens für die Ausstellung komponierte Werke schaffen ein dreidimensionales Hörerlebnis, komplementieren die visuellen Eindrücke und vervollständigen das Gesamtkunstwerk.

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J&uumlrgen Schnier: Film

ECHO – Filme

Die Ausstellung zeigt fünf Filme. Die Video-Projektionen ergänzen die Bühnenwirkung und sprechen die Besucher auf emotionaler Ebene an


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Media Guide zur Ausstellung

ECHO – Musik-App

Über den QR-Code können die Musikthemen geladen werden und in Kopfhörern des eigenen Smartphone als Raumklang gewählt und gehört werden.




Artemis Braghi

Über den Künstler

geboren in Koblenz. Nach dem Studium der bildenden Kunst (bei Horst Antes und Reimer Jochims) an der Kunstakademie Karlsruhe sowie der Philosophie, Germanistik und Kunstgeschichte an den Universitäten Heidelberg und München erhält Kroener ein Stipendium der Studienstiftung des Deutschen Volkes für ein Zweitstudium der Kunsttheorie. 1988 Professur für Bildtheorie an der Hochschule München mit Schwerpunkt Kreativität und Gestaltungslehren. 2004 „Boys“, 1994 „Torso“, 1991 „Körper“ für die Kunstausstellung zur Olympiade in Atlanta, 1988 Installation „Berliner Reichstagsbild“ im Haus der Kunst München, 1998 „Deutsche Bilder“ über den Holocaust, ab 2010 Trilogie TIME CODES, 2001 „Schriftstellerköpfe“ bei der SAP Kunstsammlung Walldorf, 2006 „Stars“ und „Models“, 2005 „Deutsche Kanzler“ Porträts für den Verlag DVA. 2015 Ausstellung „TIME CODES Die Macht der Bilder“ im Mittelrhein-Museum Koblenz. 2016 Glyptothek München mit „TIME CODES Die Macht der Schönheit“.

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Dank

Ich danke der Leitung des Rheinischen Landesmuseums,
besonders der Kuratorin der ECHO Ausstellung Dr. Anne Kurtze für ihr unermüdliches Engagement und ihre perfekte Organisation und dem Direktor Dr. Marcus Reuter und Frau Dr. Mechthild Neyses-Eiden für ihre Begeisterung für mein Werk und die großzügige Ausstattung meiner Ausstellung, sowie herzlichen Dank dem künstlerischen und technischen Team des Museums, Frau Dr. Katharina Ackenheil, Herrn Franz Dewald, Herrn Thomas Zühmer und Herrn Adams, dem sehr viele ungewöhnliche und schwierige Arbeiten zugemutet worden sind.

Ich danke dem Team des Antiken-Projekts TIME CODES ECHO:
Imke Peters (Film und Design), Dario Rheil (Tonmeister, Audio Produktion), Mirna Brcanovic (Regie und Konzeption), Ania Geiger (Film Produktion), Andi Hoetzinger (Film Produktion), Maren Martell (Journalistin, Kommunikation), Katharina Forshayt (Kommunikationsdesign),
Werner Kroener